La Palma – die schönste Insel der Kanaren!

La Palma ist die jüngste der Kanarischen Inseln und liegt im Nordwesten des Archipels. Seit 2002 gehört sie zum UNESCO- Weltbiosphärenreservat. Sie wird auch als „la isla bonita“ (die schöne Insel) oder auch „la isla verde“ (die grüne Insel) genannt. Die Bezeichnungen hat sie auch völlig zurecht! La Palma ist nämlich zu über 40 Prozent mit Wald bedeckt. Entlang der Vulkanroute auf der Cumbre Vieja und dem großen Krater Caldera de Taburiente sieht man aber, dass es sich hierbei eigentlich um eine Vulkaninsel handelt.

Passatwolken ziehen im Nordosten in einer Höhe von 600m bis 1700m an den Kiefernwald- Bergen vorbei und werden durch die bis zu 30cm langen Nadeln der Kanarischen Kiefer „gemolken“. Das Wasser sickert in die Erde und wird dort gespeichert.

Im Südwesten der Insel bekommt man von den Woklen jedoch wenig bis nichts mit. Die Temperaturen auf La Palma betragen im Durchschnitt des Jahres 23°C. Dabei muss man aber bedenken, dass die Temperatur pro 100 Höhnmeter um etwa einen Grad abnimmt. So kann es sein, dass es an der Küste, z.B. in der Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma, 25°C und Sonnenschein herrschen und in El Paso auf 600m Höhe nur milde 19°C.

So ist die Insel gerade zu prädestiniert für einen Urlaub sowohl mit der Familie am Strand, wie auch zum Wandern oder Biken in den Bergen, zum Sonnenbeobachten am Observatorium auf dem Roque de los Muchachos oder um einfach die Ruhe und die Natur zu geniessen. Am Strand lässt man die Seele baumeln und geniesst die wärmende Sonne und in den Bergen herrschen die richtigen Temperaturen, die das Wandern und Bestaunen der malerischen Natur begünstigen.

La Palma beherbergt um die 800 verschiedene, freiwachsende Pflanzen, von denen bis zu 70 endemisch, also nur hier wachsend, sind. Es wird hier zwischen fünf verschiedenen Vegetationsstufen unterschieden aufgrund der hier herrschenden Höhenunterschiede: die Küstenzone bis 500m mit vielen Wolfsmilchgewächsen, die Lorbeerwälder von 500m bis 1000m, die Baumheide mit den Gagelbäumen von 1000m bis 1500m, der Kiefernwald von 1500m bis 2000m, der hauptsächlich für die Wasserversorgung der Insel sorgt und die Subalpinen Hochgebirgsformen ab 2000m Höhe, wo kaum noch Vegetation vorhanden ist, die jedoch für die berühmten feuerroten Natternköpfe bekannt sind.

Besonders sehenswert auf La Palma sind sehr viele Dinge.

Neben der grünen Natur, der Vulkankrater, Felsschluchten, der Lorbeer- und Kiefernwälder gibt es auch mehrere kleinere Museen, die die lange Geschichte und die sehr interessante Kultur La Palmas wiederspiegeln.

Da La Palma den Massentourismus absolut ablehnt, gibt es hier keine Bettenburgen und All- Inclusive- Paläste. Stattdessen wird für den Erhalt der Kultur und der Natur gesorget. Touristen haben hier die Möglichkeit schöne Ferienwohnungen oder stilvolle Apartments z.B. auf einer Finca zu wählen, die sich in authentischen und liebevoll gepflegten Ortschaften befinden. Die Palmeros sind sehr gastfreundlich und kontaktfreudig, sodass es nicht schwer fällt sie auch mit wenig Spanischkenntnissen kennen und lieben zu lernen.

Bars und Restaurants hat La Palma eine Menge und dazu kommen die örtlichen und überregionalen Fiestas, die ausgiebig gefeiert werden. Die Palmeros sind stolz auf ihre Kultur und das zeigen sie auch.

Wer also La Palma als Urlaubsziel wählt, erlebt eine besondere Reise in eine geschützte, grüne Oase der Erholung!

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